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Disclaimer: Einzelne Studien sollten nur der Meinungsbildbung beitragen - Einzelne Studien sollten niemals als einzige Quelle zur Meinungsbildung genutzt werden!

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Circle School Graduates in 2015

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Diese Studie wurde von der demokratischen Schule "Circle School" in Pennsylvania, USA selbst veröffentlicht. Sie beschäftigt sich mit dem Lebensweg der Absolventen ihrer Schule. Dabei wird ein Fokus auf den Studentenanteil, die akademischen Abschlüsse und das Einkommen gelegt.

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Es fällt auf, dass trotz einem an dem Umkreis gemessenen üblichen Verhältnis an einkommenstarken und schwachen Familien, prozentual mehr Circle School Schüler an die Universität gehen als der US-Durchschnitt, durch alle Schichten hinweg. Auch haben mehr Absolventen der Circle School prozentual mehr akademische Abschlüsse, sowohl Bachelor, als auch Master und Doktortitel, als der US-Durchschnitt. Im Gegensatz haben prozentual weniger Circle School Schüler eine abgeschlossene Ausbildung  als der US-Durchschnitt. Weiterhin lässt sich feststellen, dass Absolventen der Circle School prozentual öfter selbsständig sind als der US-Durchschnitt.

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Es lässt sich aufgrund der Studie vermuten, dass eine demokratische Schulbildung kein Bildungsdefizit zur Folge hat, sondern eventuell eher positive Auswirkungen hat.

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Gleichzeitig lässt sich kritisieren, dass akademische Abschlüsse und Einkommen keine Kriterien dafür sind, wie zufrieden die Absolventen mit ihrem Leben sind und man daher darüber keine Aussage treffen kann.

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Die sehr schön graphisch aufbereitet Studie findest du hier.

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JuCo - Erfahrungen und Perspektiven von jungen Menschen während der Corona-Maßnahmen

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Die Studie der Universitäten Hildesheim, Frankfurt und Bielefeld beschäftigt sich zwar nicht konkret mit demokratischen Schulen, ist aber dennoch aktuell und zeigt Problematiken an dem aktuellen System auf. Die Studie beschäftigt sich allgemein mit der Wahrnehmung junger Menschen im Alter von 15 bis 30 Jahren von ihrer Situation während der Corona-Maßnahmen.

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Auffällig und themenbezogen an der Studie ist, dass zwar grundsätzlich sich die Meinungen stark unterscheiden und man keine allgemeine Position der Jugendlichen feststellen kann, jedoch trotzdem knapp ein Viertel der Befragten den Eindruck hat gar nicht von der Politik gehört zu werden. Ein Schüler schrieb:

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„Wir Jugendlichen werden doch nur als Schüler gesehen. Wir sollen lernen und lernen und lernen. Warum wird darüber diskutiert die Sommerferien zu kürzen. Politiker denken wie Kapitalisten.“

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Beachtlich ist auch, dass in kurzer Zeit schon über 6.000 ausgefüllte Fomulare eingereicht wurden und vergleichsweise viele, 566, Befragte zusätzlich noch in ein Freitextfeld geschrieben haben. Dies zeigt auf, dass die Befragten wirklich gehört werden wollen und dies bisher nicht wirklich gewährleistet ist, so schrieb ein anderer Befragter:

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„Es wird häufig in der Politik darüber diskutiert, was mit den Schulen, den Schülern und dem Unterrichtsstoff passieren soll. Aber wir (also die Schüler) werden nie gefragt, also es wird nicht gefragt, ob bzw. was für Lösungsideen wir haben oder was wir für das Beste halten oder was wir uns wünschen.“

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Aus der Studie lässt sich die These aufstellen, dass das aktuelle System, speziell während der Zeit des Corona-Virus, nicht funktioniert und verbessert werden muss.

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Für ausführlichere und weitere Informationen findest du die Studie hier.

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